Noch einmal zurück nach Camiri

Der Samstag war der zweite Tag hier in Santa Cruz. Dieser 24. September war nicht irgendein Tag, sondern der jährliche Feiertag der Stadt. Zu diesem Anlass gab es gegen Mittag große Umzüge in der Stadt, bei denen das Militär aufmarschierte. Allerdings waren die Feierlichkeiten schon nach einer Stunde beendet. Insgesamt waren die Umzüge hier längst nicht so spannend, wie die, welche ich in Sucre anlässlich des Nationalfeiertags miterlebt hatte.

Nach der Zeremonie bummelten wir noch ein wenig durch die Straßen von Santa Cruz, die an diesen Tagen in den Farben der Stadt (grün-weiß) geschmückt waren. Die Innenstadt ist bis auf wenige Häuser ziemlich hässlich und eintönig. Es gibt nur ein paar echt schöne alte Häuser, von denen einige hübsche Holzbalkone haben.

Santa Cruz hat touristisch echt nicht viel zu bieten. So ist es meist nur für ein paar Tage Durchgangsstation. Allerdings kann man hier natürlich sehr gut essen gehen und auch mal wieder internationale Küche genießen. Zum Einkaufen gibt es auch unglaublich viele Möglichkeiten. Es gibt hier zum Beispiel einen „Mercado chino“ (chinesischen Markt) , auf dem nur gestohlene Sachen verkauft werden. Es ist zwar billig, aber auch gefährlich dort und es wird auch gerne einmal kaputte Ware verkauft.

Santa Cruz ist viel zu groß und ausgedehnt, um sich in ein paar Tagen einen richtigen Eindruck zu verschaffen. So soll es in der Umgebung wunderschöne, traditionelle Dörfchen geben. Aber wir haben leider keine Zeit mehr auch diese noch zu besuchen.

Am Sonntag war es dann absolut heiß, daher nutzten wir den Swimmingpool im Hostel voll aus und gingen erst gegen späten Nachmittag raus in die Stadt. Den letzten Abend genossen wir dann auf einer wunderschönen Dachterrasse mit Blick über den Hauptplatz und auf die beleuchtete Kathedrale.

Am Montag fuhren wir dann gegen Nachmittag mit dem Bus zurück nach Camiri. Die gesamte Fahrt dauert etwa fünf Stunde, wobei man geschlagene anderthalb Stunden braucht, um erst einmal das Stadtgebiet von Santa Cruz zu verlassen.

Jetzt brechen hier meine letzten paar Arbeitstage an und dann beginnt die wahrscheinlich sehr schöne Abschlussreise. Aber ich merke schon wie sich mein Körper vor dem Abschied von Camiri am kommenden Samstag sträubt.

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