Zwei Tage La Paz

Am Sonntagmorgen waren wir nach 11 Stunden Fahrt von Uyuni endlich in La Paz angekommen. Nach dem Frühstück im Hostel, welches sehr zentral liegt, und einer Ruhepause gingen wir dann erst mal ein bisschen die Stadt angucken. La Paz ist ziemlich europäisch und verfügt über sehr viele Hochhäuser.

Was mir sehr gut gefällt ist die Topographie der Stadt. Durch die vielen Hügel kann man sich sehr gut orientieren, da man von den Erhebungen aus einen guten Überblick hat. Im flachen Santa Cruz hingegen  ist mir die Orientierung viel schwerer gefallen. Allerdings machen die Hügel und die Höhe von etwa 3600m das Gehen hier nicht gerade einfach.

La Paz ist sehr vielfältig. Es gibt das moderne Zentrum mit vielen Hochhäusern, teuren Kaufhäusern, Banken, etc. Dann gibt es aber auch das alte Zentrum mit seinen Kirchen, den alten Gebäuden und seinen Märkten. Die ärmeren Wohnviertel befinden sich recht weit oben am Hang, während die wohlhabenderen Gegenden eher Richtung Zentrum im „Krater“ liegen. La Paz ist zwar der Regierungssitz Boliviens, aber die konstitutionelle Hauptstadt ist Sucre.

Am Sonntag hatten wir dann eine dreistündige Stadtrundfahrt, die uns nicht nur durch das Zentrum der Stadt führte, sondern auch in die sogenannte „Zona sur“ im Süden. Die „Zona sur“ liegt tiefer als das Zentrum auf etwa 3000m und ist die beliebteste Wohngegend von La Paz. Man findet hier auch alles genau wie in der Stadtmitte, außerdem ist das Klima und die Luft besser als in der Kernstadt. Die „Zona sur“ liegt in einem beeindruckenden Tal, begrenzt durch hoch aufragende Bergwände. Hier sieht man viele Einfamilienhäuser und Villen.

Fährt man noch etwas weiter Richtung Süden, so kommt man in das „Valle de la luna“ (Tal des Mondes). Obwohl es unmittelbar hinter der Stadtgrenze von La Paz liegt, erwarten einen hier spektakuläre Berglandschaften, geprägt von Tausenden aus dem Boden ragenden Stalagmiten.

Am Montagnachmittag brach ich dann im Bus auf Richtung Copacabana, eine Stadt am Ufer des Titicacasees.

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